About this project / Über Mauertour


berlin-on-bike-wall-tour-web-1413

Deutsch?

30 years later – The Fall of the Wall

1989 was a pivotal year for German history, even more so for Berliners. In November after 28 years separating kids from grandparents, lovers and friends, after more than a 1.000 people being killed at the border, thousands more being incarcerated, abused both physically and psychologically, after decades without free speech or elections, without the freedom to travel, the border regime of the GDR was toppled by brave men and women taking to the streets and soldiers who were just as brave not giving in to the siren song of their guns – and nobody died.
Not even a year later, the whole country was gone – subsumed into the Federal Republic. Over the coming 23 months we will try to make the whole process a little more understandable by posting regular updates about what happened #otd 30 years earlier.
 
In the next couple of weeks we will make our website mauertour.de bilingual, produce a number of videos with eyewitness accounts and create new blogposts for the most important events. Minor day-to-day incidents will be shared on Facebook and Twitter under the hashtags
#FallOfTheWall and #30YearsLater.
 
Participate?
If you have your own story to tell from 1989/90, a crazy, sad, interesting GDR-anecdote or want to contribute in any other way, don’t hesitate to drop Sascha a line at social@berlinonbike.de

30 Jahre später – von der ersten Demo bis zur Wiedervereinigung

1989 ist eines dieser Schicksalsjahre, die unser Land, ja unseren Kontinent immer wieder bewegen – und für wenige war das Jahr so schicksalhaft wie für die Berliner. Als am 09. November nach 28 Jahren die Mauer fiel, waren wir euphorisch und ein bisschen verängstigt. 28 Jahre mit über 1.000 Toten, einer unbarmherzigen Grenze die Liebhaber, Familien und Freunde voneinander trennte, 28 Jahre des Mißbrauchs, der Maulkörbe und Denkverbote, 28 Jahre des Mißtrauens und der Beobachtung und am Ende geht dieses Land DDR einfach unter, ohne dass auch nur ein einziger Schuss fällt oder das auch ansatzweise von irgendjemandem so geplant gewesen wäre. Zu verdanken haben wir das den mutigen Männern und Frauen, die sich Woche für Woche der Staatsmacht entgegen gestellt haben – und denjenigen, denen Sie gegenüber standen und die sich in den entscheidenden Momenten ausreichend Menschlichkeit bewahrt haben und statt den Finger am Abzug zu krümmen, Ihre Befehle mißachtet haben. Nicht einmal ein Jahr später war nicht nur die Mauer verschwunden, sondern gleich die ganze DDR.
 
 
 
Diesen Prozeß wollen wir in den nächsten 23 Monaten mit unserer Mauerchronik ein kleines wenig verständlicher machen – und zwar zweisprachig. Alle bisher veröffentlichten Artikel werden wir in den kommenden Tagen und Wochen übersetzen und eine Vielzahl von neuen Beiträgen und Videos erstellen.
Alles was wirklich groß und wichtig war (nach unserer streng subjektiven Einschätzung) bekommt einen eigenen Blogeintrag, alles was nicht so zentral für den Wendeprozeß war, landet bei Facebook und Twitter unter den Hashtags  #FallOfTheWall and #30YearsLater.
 

Mitmachen?

Wir sind auf der Suche nach abgefahrenen DDR- bzw. Ost-West-Geschichten für eine Videoreihe. Das muss nicht unbedingt das große Drama sein, sondern auch einfach eine rührende, lustige absurde oder schreckliche Anekdote. Außerdem suchen wir Leute, die am 09. und 10. November unterwegs waren und uns Ihre Eindrücke von dem Tag/Abend schildern, egal ob Ihr auf der Mauer am Brandenburger Tor getanzt, an der Bösebrücke am Zahn gerüttelt, Sekt und Bananen verteilt oder mit dem Begrüßungsgeld den nächsten Sexshop geplündert habt. Meldet Euch bei Sascha unter social@berlionbike.de 

Kommentieren

  • (will not be published)